Requiem der Erde
Veröffentlichungsdatum: 26. Oktober 2025
Veröffentlichungsdatum: 26. Oktober 2025
Dieses Lied entstand aus einem Gedanken,
der mich beim Thema Klimawandel immer wieder begleitet hat:
Dass der Mensch vielleicht nicht die Erde zerstört –
sondern nur sich selbst.
Die Erde wird bleiben.
In anderer Form, in anderer Zeit.
Aber sie wird weiter existieren,
lange nachdem wir verschwunden sind.
„Gaia’s Requiem“ ist der Versuch,
diese Vorstellung hörbar zu machen.
Ein Lied aus der Perspektive der Erde selbst –
ruhig, alt, unveränderlich.
Nicht als Anklage.
Sondern als Erinnerung daran,
dass wir nur ein Teil von etwas sind,
das uns überdauern wird.
Wenn Stille in Tälern entflammt
und Wind aus der Asche sich hebt
Die Wunden der Erde verkannt
dein Reich vergeht, das Herz nicht bebt
Du, Kind des Stahls, der Flamme,
das Tod in die Erde gesät,
kehrst heim aus den Trümmern der Schande,
um zu vernichten, was dich genährt.
Schlaf ein, Menschenkind, schlaf,
neue Welt aus Asche entsteht.
Lass die Erde dich leis bedecken,
wenn der Wind durch Trümmer weht.
Ich bin die Erde, dein Sein,
das Echo im Stein so alt,
ich bin der Atem, der Traum,
das Leben in Regen und Wald.
Du kannst mich nicht zerstören,
in meiner Erde uralter Klang,
wenn deine Städte vergehen,
kehrt wieder der alte Gesang.
Ich bin der Sturm, der über dir weint,
der Regen, der Zorn verweht,
in meinem Lied, das ewig keimt,
des Menschen letzter Gebet
Schlaf ein, Menschenkind, schlaf,
neue Welt aus Asche entsteht.
Lass die Erde dich leis bedecken,
wenn der Wind durch Trümmer weht.
Du, Kind des Hochmuts, der brennt,
die Sonne hältst du im Bann,
wenn Erde zu Asche verbrennt,
verstummt dein Schatten dann.
Du, Sohn des Betons, des Glas',
der Wälder und Meere verbrennt,
wenn endlich vergeht dein Hass,
deine Stadt im Schweigen verbrennt.
Schlaf ein, Menschenkind, schlaf,
neue Welt aus Asche entsteht.
Lass die Erde dich leis bedecken,
wenn der Wind durch Trümmer weht.
Dieses Lied existiert auch in anderen Sprachen:
🇵🇱 Requiem Gaii
🇬🇧 Requiem of Gaia