So Schreit´ich fort auf altem Pfade
So Schreit´ich fort auf altem Pfade
Ein Tango. Ein Lied. Eine Geschichte.
Veröffentlichung
3. August 2026
Musikstil
Theater-Tango der goldenen Zwanziger
Gesang
Viktor & Josephine
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Manche Wege führen nicht ans Ziel.
Sie führen zu dem Menschen, der wir unterwegs werden.
So schreit' ich fort auf altem Pfade erzählt von einem Wanderer, der sich trotz aller Zweifel nicht von seinem Weg abbringen lässt. Nicht Ruhm, Reichtum oder Macht weisen ihm die Richtung, sondern Mut, Wahrheit und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Der alte Pfad steht dabei nicht für einen bestimmten Ort. Er ist Sinnbild für Werte, die Generationen miteinander verbinden. Jeder Schritt erinnert daran, dass Treue, Menschlichkeit und Zusammenhalt niemals aus der Zeit fallen.
Die Musik greift den Geist der goldenen Zwanziger auf. Warme Tangoklänge, kleine Theaterorchester und zwei Stimmen begleiten diese Reise, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Denn nicht die Melodie erzählt die Geschichte – sie trägt sie.
Vielleicht kennt jeder von uns einen solchen Pfad. Einen Weg, der nicht immer leicht ist, den man aber dennoch weitergeht, weil das Herz längst entschieden hat.
So schreit' ich fort auf altem Pfade,
Dem Morgenrot mein Herz geweiht.
Kein Sturm verweht der Treue Saat,
Die still im Grund der Seele bleibt.
Wo Eichen hoch zum Himmel ragen,
Und Bäche zieh'n mit klarem Lauf,
Da lernt das Herz, was Heimat heißt,
Nicht durch Besitz – nur im Verlauf.
Kein Gold vermag den Sinn zu lenken,
Kein flücht'ger Glanz den Blick verführt.
Wer Wahrheit trägt in seinem Herzen,
Hat mehr als Kronen je geziert.
So reicht die Hand dem fremden Wand´rer,
Als wär' er längst des Weges Freund.
Denn jedes Herz, das redlich schlägt,
Hat unter gleichem Stern geträumt.
Mag manche Nacht den Himmel trüben,
Mag Donner über Felder geh'n,
Solang wir Mut im Herzen tragen,
Wird neues Licht am Morgen steh'n.
Drum hebet an mit stillen Stimmen,
Nicht laut, doch fest in Einigkeit.
Wo Recht und Güte Wurzeln schlagen,
Erblüht des Menschen Würde weit.
So schreit' ich fort auf altem Pfade,
Dem Morgenrot mein Herz geweiht.
Kein Sturm verweht der Treue Saat,
Die still im Grund der Seele bleibt.
Jedes Lied der Reihe Lieder vergang'ner Pfade beginnt mit einer Geschichte.
Erst wenn ihre Stimmung, ihre Figuren und ihre Botschaft feststehen, entsteht der Liedtext. Die Musik wird anschließend so gestaltet, dass sie diese Geschichte trägt – mit Tangos, Chansons, Walzern oder kleinen Theaterorchestern im Klang der goldenen Zwanziger.
Auch die Musikvideos folgen diesem Gedanken. Sie erzählen die Geschichte nicht nur durch den Gesang, sondern ebenso durch Blicke, Gesten und stille Momente. Wiederkehrende Bühnenbilder, warmes Sepialicht und die Atmosphäre alter Theater verbinden die einzelnen Lieder zu einer gemeinsamen Welt.
So entsteht Schritt für Schritt eine Sammlung, die mit jedem neuen Lied weiterwächst.
Nicht jede Geschichte lebt nur in Worten. Manche bleibt in einem einzigen Blick.
Manche Wege enden nie. Sie werden zu Liedern.