Ein feierliches Lied über Heimat, Verantwortung und ein Land, das seine Zukunft aus Freiheit, Recht und Menschlichkeit baut.
Veröffentlichung: 15. November 2026 – angekündigt
Sprache: Deutsch
Reihe: Lieder vergang’ner Pfade
Musikstil: Dunkles europäisches Theaterorchester der späten 1920er Jahre
Gesang: Viktor
Streaming: Veröffentlichung am 15. November 2026 vorgesehen.
Musikvideo: Folgt im November 2026
„Eines Landes Hymne“ entstand als Gegenentwurf zu Hymnen, die nur von vergangenem Ruhm erzählen. Im Mittelpunkt steht ein Land, das durch gemeinsame Werte zusammengehalten wird: Freiheit, Recht, Wahrheit, Arbeit und den Schutz der Schwächeren.
Das Lied führt von den Alpen bis zum Meer und verbindet vertraute Bilder von Landschaft und Heimat mit einer offenen Vorstellung von Zugehörigkeit. Heimat wächst dort, wo Menschen einander die Hand reichen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Musikalisch trägt ein dunkles Theaterorchester den Text mit ruhiger Würde und stetigem Vorwärtsdrang. Ein tiefer Bariton führt durch die Strophen, während Streicher, Bandoneón, tiefes Blech und zurückhaltendes Schlagwerk den feierlichen Charakter formen.
Von den Alpen bis zum Meere,
über Ströme, durch das Land,
tragen wir die alte Treue,
fest geknüpft durch unser Band.
Wo der Fleiß die Wege ebnet
und der Geist die Zukunft baut,
lebt ein Volk, das vorwärts schreitet,
weil es fest dem Morgen traut.
Nicht Stolz allein auf alte Zeiten,
nicht Ruhm, der längst zu Asche sank —
was wir bewahren, soll uns leiten:
des freien Wortes heller Klang.
Wo Recht dem Schwachen Schutz gewähret,
wo Wahrheit ohne Furcht besteht,
wo keiner sich vom andern kehret,
wenn rauh der Wind durch Straßen weht.
Und kommst du müd aus fremden Fernen
und suchst ein Dach, ein Stückchen Land,
so sollst du unter unsern Sternen
nicht einsam steh'n am Wegesrand.
Gib du dem Land dein treues Streben,
so reicht es dir auch seine Hand;
denn Heimat wächst aus unserm Leben —
nicht aus dem Blute, das uns band.
Wahrer Friede soll uns leiten,
Gerechtigkeit das höchste Gut,
durch die Wirren aller Zeiten,
mit Beständigkeit und Mut.
Hand in Hand für eine Welt,
die den Nächsten nicht vergisst,
unter weitem Himmelszelt,
wo der Mensch dem Menschen Freund ist.
Von den Alpen bis zum Meere
steigt ein neues Morgenrot;
nicht vergang'ner Tage Ehre
sei uns Maß in Glück und Not.
Was wir lieben, woll'n wir wahren,
doch mit Herz und offner Hand,
daß noch spät die Wand'rer sagen:
Hier fand ich mein Heimatland.
...folgt im November 2026...
Jedes Lied der Reihe Lieder vergang'ner Pfade beginnt mit einer Geschichte.
Erst wenn ihre Stimmung, ihre Figuren und ihre Botschaft feststehen, entsteht der Liedtext. Die Musik wird anschließend so gestaltet, dass sie diese Geschichte trägt – mit Tangos, Chansons, Walzern oder kleinen Theaterorchestern im Klang der goldenen Zwanziger.
Singende Violinen, Bandoneón, warme Klavierklänge und tiefe Stimmen werden dabei selbst zu Erzählern. Nicht nur die Worte, sondern auch die Instrumente tragen die Geschichte weiter.
Auch die Musikvideos folgen diesem Gedanken. Sie erzählen die Geschichte nicht nur durch den Gesang, sondern ebenso durch Blicke, Gesten und stille Momente. Wiederkehrende Bühnenbilder, warmes Sepialicht und die Atmosphäre alter Theater verbinden die einzelnen Lieder zu einer gemeinsamen Welt.
So entsteht Schritt für Schritt eine Sammlung, die mit jedem neuen Lied weiterwächst.
Nicht jede Geschichte lebt nur in Worten. Manche bleibt in einem einzigen Blick.
Manche Wege vergehen. Manche Lieder finden ihren Weg zurück.
Leis’ ein altes Lied erwacht – Ein Lied, das niemals verstummte.
So schreit’ ich fort auf altem Pfade – Ein Tango über Mut, Wahrheit und den langen Weg durchs Leben.
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