Der Tee wird kalt auf deinem Tisch
Die Stadt zieht Streifen an die Wand
Du sagst am Telefon: „Mir geht es gut“
Und hältst es kaum noch in der Hand
Ich hör die Pause nach dem Satz
Ich kenn das Atmen, wenn man fällt
Ich sag: „Du musst heut nirgendwo hin“
Und bleib, bis du es selber glaubst
Wir müssen nichts erklären
Nicht einmal, was uns fehlt
Ein Schritt ist schon ein Anfang
Wenn man die Schritte zählt
Ich lass das Licht im Flur an
Bis du nach Hause findest
Auch wenn du heute Nacht
Den Weg zu dir vermisst
Ich lass das Licht im Flur an
Du musst hier nicht stark sein
Und wenn du nicht mehr weiterweißt
Dann bleiben wir erst mal hier
Am Morgen steht die Welt noch schief
Die Tassen warten im Spülbecken
Du öffnest leise das Fenster
Und lässt den ersten Regen rein
Wir reden nicht von irgendwann
Nur davon, was wir heute schaffen
Du ziehst die Schuhe wieder an
Wir gehen eine Runde um den Block
Wir müssen nichts erklären
Nicht einmal, was uns fehlt
Ein Schritt ist schon ein Anfang
Wenn man die Schritte zählt
Ich lass das Licht im Flur an
Bis du nach Hause findest
Auch wenn du heute Nacht
Den Weg zu dir vermisst
Ich lass das Licht im Flur an
Du musst hier nicht stark sein
Und wenn du nicht mehr weiterweißt
Dann bleiben wir erst mal hier
Vielleicht wird nicht gleich alles gut
Vielleicht bleibt manches schwer
Doch sieh: Der Himmel wird schon blau
Und du bist immer noch hier
Ich lass das Licht im Flur an
Bis du nach Hause findest
Auch wenn du heute Nacht
Den Weg zu dir vermisst
Ich lass das Licht im Flur an
Du musst hier nicht stark sein
Und wenn du nicht mehr weiterweißt
Dann bleiben wir erst mal hier
Das Licht im Flur bleibt an